Einem Bekannten von mir steht demnächst eine Kernspintomographie bevor, und jetzt möchte er wissen, ob sein programmierbares Ventil im Kopf dabei Schwierigkeiten machen könnte. Weiß jemand Rat?
wenn dem so wäre, hätte man ihm wahrscheinlich keine kernspint verordnet.
hängt vom Ventil ab. Viele der modernen Ventile (z.B. Delta, paedi gav,...) sind unproblematisch, da sie entweder aus Kunststoff oder nicht-magnetisierbarem Metall sind (z.B. Titan). Auch die Aussage, dass ein VP-Shunt nach MRT immer überprüft werden sollte, stimmt so nicht unbedingt, da erstens einige Ventile überhaupt nicht geprüft werden können und zweitens einige Ventile gar nicht vom Kernspin beeinflusst werden (z.B. weil es Schlitz-und nicht Kugel-Konus-Ventile sind). Da man ja aber ein Kernspin sowieso nicht aus Spaß macht, könnte man einfach seinen behandelnden Arzt, bzw. denjenigen, der den Shunt implantiert hat, fragen. Wäre einfacher und präzieser, als die wagen Antworten hier... (zumindest hat ein VP- odre VA-Shunt gar nix mit nem Schraubenschlüssel oder einer Gelenkprothese zu tun;-)

Könnte durchaus sein, da Kernspinn mit Magnetismus funktioniert. Er sollte auf jeden Fall vorher seinen Arzt befragen.

Metallteile dürfen bei einer MRT nicht vorhanden sein. Spätestens beim vorherigen Aufklärungsbogen wird das abgefragt!
medicangel am 7. Februar 2008 14:29 das liegt auch immer an dem jeweiligen Radiologen,meine Freundin hat einige Piercings an Stellen die man nicht gleich im normalen Leben sieht,sie hatte extra gefragt ob die raus müßen und bekam ein klares Nein als Antwort.Nix hat sich bei der MRT erwärmt oder wurde gar rausgerissen.Sie ist genauso unbeschadet rausgekommen wie sie reingegangen ist.
raubkatze am 7. Februar 2008 15:07 Das liegt nicht am Radiologen, sondern an der relativen Lage der zu untersuchenden Partien zum Metallteil!
Niklaus am 7. Februar 2008 17:14 Dann waren die Teile nicht magnetisch. Ich habe gesehen , wie eine 2 kg schwere Schraibenschlüssel durch das ganze Zimmer flog, alsdie Spule angeschaltet wurde.

Wenn das Ventil aus einem Metall besteht, das von einem Magneten angezogen werden kann, geht definitiv keine Kernspintomographie. Alle Metallteile am Körper müssen entfernt werden.
In einer Dokumentaion im Fernsehen habe ich gesehen, wie ein 2 kg schwerer Schraubenschlüssel quer durch den Raum flog, als die Magnetspule eingeschaltet wurde.
Hier ein Text aus der Website der Alphaklinik München.
Kann ich mit Metall ins Kernspin?? Generell muss vorher abgeklärt werden, um welche Art von Metall es sich handelt.
Bei Implantaten wie künstlichen Gelenksersatz (Prothesen), Stents, Bypass, chirurgischen Clips und Schrauben wird in der Regel Titan verwendet. Titan ist ein antimagnetisches Edelmetall, dass bei einer kernspintomographischen Untersuchung zu einem lokalen Erwärmung führen kann, Verletzungen werden jedoch ausgeschlossen. Ferromagnetische Implantate oder Materialien können sich im Körper verschieben oder drehen. Dadurch können beträchtliche innere Verletzungen hervorgerufen werden. Wenn von unserer Seite aus keine vollständige Unbedenklichkeit der Untersuchung gewährleistet werden kann, müssen wir aus Sicherheitsgründen die Untersuchung ablehnen.
Körperschmuck wie z.B. Ketten, Piercings, Ringe usw. müssen vor der Untersuchung abgelegt werden, da die Metallzusammensetzung oft nicht bekannt ist und man davon ausgehen muss, dass das Metall Ferromagnetisch ist. Es kann dazu führen, das sich während einer Untersuchung feine Metallpartikel lösen oder sich der Schmuck vollständig löst und durch die Magnetfeldstärke projektilartig beschleunigt wird, das Verletzungen hervorrufen kann.
Hätte da auch soooo ein paaaaar Beispiele ( lach... ) Man weiß ja nie !? Ich selber wüsste es nicht wirklich - tendiere bei Metallteilen auf NEIN...
Träger eines Shuntventils am Kopf (VP-Shunt) sollten das Ventil unmittelbar nach der Untersuchung von ihrem Neurochirurgen überprüfen lassen.
http://www.diagnostik-berlin.de/mb_MRT.html